Abiotische Faktoren

Alle Umweltfaktoren, an denen Lebewesen nicht erkennbar beteiligt sind, unter anderem Klima, Wasser, Wärme, Licht oder Konzentration an Nährstoffen.

FSC

Abkürzung für Forest Stewardship Council; System zur Zertifizierung von Holzprodukten zur Sicherung nachhaltiger Waldnutzung.

Altbestockung

Vorhandener, alter Waldbestand in der gegenwärtigen Baumzusammensetzung.

Harvester

Auch Vollernter; Holzerntemaschine welche Fällung, Entastung und Preisoptimiert die längen sortiert.

Bestand

Ein Waldteil, der sich hinsichtlich Form, Alter und Baumart beziehungsweise Baumartenmischung gleicht und in der Regel deutlich von benachbarten Beständen unterscheidet.

Holzeinschlag

Regelmässige Nutzung des Holzes. In der nachhaltigen Forstwirtschaft wird die Holzmenge durch Wirtschaftspläne und den Hiebsatz bezogen auf eine bestimmte Fläche festgelegt. Dabei darf langfristig die Höhe des jährlich erzeugten Zuwachses nicht überschritten werden.

Biodiversität

Gemäß dem Übereinkommen über biologische Vielfalt (CBD) die Vielfalt der Arten auf der Erde, die Vielfalt innerhalb der Arten sowie die Vielfalt von Ökosystemen.

Holzernte

Entnahme der Bäume nach wirtschaftlichen und waödbaulichen Gesichtspunkten sowie die Bereitstellung der Stämme an den Waldwirschaftswegen zum Weitertransport und zur anschließenden Verarbeitung.

Biomasse

Die Gesamtheit der Masse an organischem Material in einem definierten Ökosystem. Sie enthält also die Masse aller Lebewesen, der abgestorbenen Organismen und die Organische Stoffwechselprodukte.

Holzpellets

Kleine, zylindrische Presslinge aus Säge- und Hobelspänen für die energetische Nutzung in Holzfeuerungsanlagen.

Biotische Faktoren

Umweltfaktoren, an denen Lebewesen erkennbar beteiligt sind, zum Beispiel: Insektenbefall.

Hutewald

Mit Buchen und Eichen locker bestandenes Waldstück, das als Weide genutzt wurde.

Cluster

Unternehmen und Einsichtungen verschiedener Branchen, die innerhalb eines räumlichen Bezugsrahmens entlang verschiedener Produktions- und Wertschöpfungsketten in intensiver wirtschaftlicher Beziehung stehen.

Kern und Splintholz

Kernholz ist das innere Holz i, stehenden Stamm, in dem alle Wasser leitenden und speichernden Zellen ausser Funktion gesetzt sind. Der Kern besitzt im Vergleich zum Splint zumeist eine erhöhte natürliche Widerstands- fähigkeit gegen Schädlingsbefall. Splintholz enthält lebende Zellen, die das Leitgewebe bilden. Über die Splintholzzellen findet der Wasser- und Nährstofftransport im Baum statt. Zudem dienen die Zellen als Wasserspeicher.

Durchforstung

Pflegemaßnahme, bei der Bäume entnommen werden, die andere im Wachstum behindern, schlecht gewachsen oder beschädigt sind. Verbleibende Bäume können sich besser entwickeln.

Kohlendioxid (CO²)

Farbloses, unbrennbares Gas. Es entsteht bei Atmung von Lebewesen und der Verbrennung von Stoffen. Ein über das natürliche Maß hinausgehender CO²--Anteil in der Luft verstärkt den Treibhauseffekt.

Erosion

Verlust der fruchtbaren oberen Bodenschichten durch Einwirkung von Wasser oder Wind. Wälder wirken diesem Effekt durch ihr dichtes Wurzelwerk entgegen.

Körperschaftswald

Gehört Städten, Gemeinden, Stiftungen oder anderen Körperschaften des öffentlichen Rechts.

Festmeter

Raummass für Holz. Ein Festmeter entspricht einem Kubikmeter fester Holzmasse, das heißt ohne Zwischenräume in der Schichtung.

Ökobilanz

“Ökobilanz” ist der Oberbegriff für die Bewertung von Umweltbelastungen und -auswirkungen eines Systems, Produkts oder Prozesses. Die Ökobilanz kann auch dem Vergleich unterschiedlicher Verfahren dienen. Hauptbestandteile sind die Stoff- und Energiebilanz sowie die Abschätzung der Umwelteinwirkungen.

Forstbetriebsgemeinschaft

Privatrechtliche Zusammenschlüsse von Grundbesitzern zum Zweck, die Bewirtschaftung der angeschlossenen Waldflächen und der zur Aufforstung bestimmten Grundstücke zu verbessern.

Ökosystem

System, das die Gesamtheit der Lebewesen und ihre unbelebte Umwelt, also den Lebensraum (Biotop), in ihrem Wechselbeziehungen umfasst.

Forwarder

Auch Tragschlepper; Zugmaschine mit integrierten Rücke- Aggregat und Greifkran zum Aufladen des Holzes.

PEFC

Abkürzung für “Programme for the ENdorsement of Forest Certifikation Schemes” (deutsch: Zertifizierungssystem für nachhaltige Waldbewirtschaftung). System zur Zertifizierung von Holzprodukten zur Sicherung nachhaltiger Waldnutzung.

Fossile Energieträger

Fossile Energieträger sind Primärenergieträger wie Kohle, Erdöl und Erdgas. Sie entstanden vor vielen Millionen Jahren aus Pflanzen. Durch die Verbrennung dieser Ressourcen werden erhebliche Mengen an CO² freigesetzt, die zur Verstärkung des Treibhauseffektes beitragen.

Photosynthese

Grundlage fast allen Lebens; Kohlendioxid wir in grünen Pflanzen unter Einfluss von Sonnenlicht und Wasser in Zucker umgewandelt - ein Energiespender für tierische Organismen und Pilze. “Abfallprodukt” ist der lebenswichtige Sauerstoff.

Plenterwald

Waldform, Sich stetig verjüngender Dauerwald: Bäume verschiedenen Alters und unterschiedlicher Dimensionen sind gemischt. Neue Bäume wachsen ausschließlich aus Samen heran.

Privatwald

Wald im Privatbesitz mit unterschiedlicher Besitzgröße.

Rückegasse

Unbefestigter Weg im Waldbestand zum Abtransport des geernteten Holzes.

Staatswald

Wald, der sich im Besitz von Bund und Ländern befindet.

Totholz

Holz von stehenden und liegenden abgestorbenen Bäumen, Ästen oder Kronen, das im Wald verbleibt und als Lebensraum und Nährstoffquelle für Pflanzen und Tiere dient.

Treibhauseffekt

Freisetzung von Kohendioxid (CO²), Methan, Lachgas, Ozon und Fluorkohlenwasserstoff (FCKW) führt zur Anreicherung der Treibhausgase in der Klimahülle der Erde. Kurzweilige Strahlen der Sonne gelangen so zwar in das Innere der Erdatmosphäre, langweilig von der Erdoberfläche zurückgeworfene Wärmestrahlung wird aber absorbiert. Die Folgen: Erderwärmung, Temperatursprünge, Änderung der Strömungsverhältnisse in den Meeren.

Verjüngung

Bei natürlicher Verjüngung entsteht die nächste Baumgeneration durch Samenfall von Mutterbäumen, bei künstlicher Verjüngung durch Pflanzung oder Saat durch den Menschen.

Waldinventur

Forstliche Bestandsaufnahme, die die Waldverhältnisse und forstlichen Produktionsmöglichkeiten erfasst, zum Beispie: Waldfläche, Baumarten, Totholz, Zuwachs, Bodenvegetation.

Waldstreunutzung

Alte Nutzungsform des Waldes; Laubstreu wurde dem Wald entnommen und zur Einstreu im Stall verwendet. Damit war gravierender Nährstoffentzug verbunden.

Waldzustandsbericht

Waldschadenserhebung der Länder; Bäume werden in Stichproben nach Nadel- bzw.  Blattverlust beurteilt unf in entsprechende Schadenstufen eingeteilt.

Zukunftsbaum

Auch Z_Baum; vom Förster nach Kriterien wie Vitalität, Qualität und räumlicher Verteilung ausgewählter Baum, der ein Bestandsleben lang Wertträger bleiben soll. Z-Bäume werden in ihrem Wachstum besonders gefördert.